Management Buy-In für UX Design: 3 Schritte, Beispiel & Tipps

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Du bist überzeugt, dass UX Design deinem Produkt und deinem Team gut tun würde, weißt aber nicht wie du deine Vorgesetzten von dem Investment in die entsprechenden Prozesse überzeugen kannst? Dann ist diese Episode genau richtig für dich. In dieser gibt es unsere Tipps und ein erfolgreiches Beispiel für Management Buy-In. In den letzten Folgen von Software für Menschen ging es viel um die Vorteile von UX Design, die Methoden und Prozesse und wie ihr das Ganze am besten in eurem Projekt nutzen könnt. In dieser Folge sprechen wir darüber, was passiert, wenn ihr den Nutzen und auch die Strategie hinter UX Design verinnerlicht habt. Denn dann geht es meistens darum, Stakeholder wie euer Management oder andere Abteilungen und Vorgesetzte mit ins Boot zu holen (Management Buy-In). Und das kann mitunter zu einer echten Herausforderung werden.

Beispiel für erfolgreiches Management Buy-In

Wie wir skeptischen Entscheidern eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens die Skepsis nehmen konnten und warum sie am Ende unseren Papierprototypen gar nicht mehr hergeben wollten? Auch wir müssen regelmäßig diese Überzeugungsarbeit listen. Wir vertrauen mit höchster Überzeugung in die Power von UX Design order besser gesagt, daran UX als Teil der Unternehmensstrategie zu betrachten (UX Strategie). Daher können wir Stakeholder davon überzeugen in UX zu investieren. Aber die besten Argumente bringen wenig, ohne handfeste und konkrete Marker und Ergebnisse. Oft sind genau diese vorerst kleinen Ergebnisse bahnbrechend. Ja kleine! Was ihr nämlich tun müsst, und unserer Erfahrung nach, ist das ein super Einstieg: erst einmal ein kleines Experiment wagen.

Schritt 1: Kleine Experimente durchsetzen

In unserem Beispiel: unser Kunde ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen möchte mit einem neuen User Interface seine Maschine verbessern und Kunden ein nutzerfreundlichere Oberfläche bieten. Sebastian hat dem besagten Kunden vorgeschlagen: lasst uns mit einem Papierprototypen starten. Daraufhin ist der Kunde aus allen Wolken gefallen. Mit einem solchen Vorgehen war er einfach nicht vertraut. Aber Sebastian und auch der rest des Teams hatten überzeugende Argumente:

  • Papier ist ideal bei einem kleinen Budget

  • Papier schafft maximale Ideenvielfalt und Kreativität

  • Experimentieren fällt mit Papier einfach (nichts ist gesetzt und wenn einem was nicht gefällt, schmeißt man es eben weg. Anders wäre es bei bereits entwickelten Features)

  • Das Experiment geht schnell und erfordert 0 Entwicklungskapazitäten

Schritt 2: Konkrete Ergebnisse und Nutzerfeedback zeigen

Der Kunde ließ sich letztendlich darauf ein. Wir erlangten signifikante Ergebnisse und konnten beweisen, dass die UX des Produkts stark verbessert werden könnte. Bei der Präsentation setzten wir auf ein sehr effektives Argument: Nutzer kommen haben einige Probleme bei der Benutzung der aktuellen Benutzeroberfläche und wir können diese finden und durch bessere Features vermeiden. Aber das kann natürlich jeder behaupten. Warum der Kunde wusste, dass wir recht haben: eine Testperson (in dem Fall ein Service Techniker) hat unseren Papierprototypen life getestet. Und siehe da – die Fehler und Probleme bei der Bedienung waren behoben. Dazu muss gesagt werden: es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unser Gehirn eine sehr gute Transferleistung zwischen Papier und der echten Oberfläche leisten kann, sodass die Ergebnisse valide sind.

Schritt 3: die richtige Sprache finden

Manager denken oft in den Kategorien Geld und Zeit, aber häufig gibt es auch andere Argument für UX Design statt reines Entwicklungszeit sparen und schneller und kostengünstiger entwickeln. UX Design führt auch zu einem besseren Bestandskundengeschäft, einer Stärkung der Marke, stärkerer Kundenbindung, mehr Kundengewinnung u.a. Ihr solltet gut überlegen, welche Argumente wirklich die entscheidenden sind für eure Stakeholder.

Diese und weitere Tipps gibts in der aktuellen Episode von Software für Menschen!

Und keine Sorge: unsere Tipps sind universell und auf alle Branchen und Projekte anwendbar. Egal ob ihr an einem komplett neuen Produkt tüftelt oder es um die Generalüberholung einer bereits bestehenden Software geht. Wenn ihr unsere Schritte befolgt, werdet ihr sicher eure Stakeholder überzeugen können, in UX zu investieren.

Veröffentlicht von Lisa am 05.03.2021

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