Vorsicht beim Developer Nearshoring!

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Was ist Nearshoring/Off-Shoring und welche Erfahrung haben wir damit?

Nearshoring/Off-Shoring bedeutet, EntwicklerInnen aus anderen Ländern mit an Board zu holen.

In den letzten Jahren haben wir mit vielen EnwicklerInnen aus Europa und auch darüber hinaus gearbeitet und sind uns der Vorteile aber auch der Herausforderungen bewusst. Da aktuell, mit dem Mangel an EnwicklerInnen, In Deutschland einige Unternehmen ihr Recruiting auch ins Ausland verlegen, ist das Themea Nearshoring sehr präsent.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Nearshoring bietet einen viel größeren Talentpool aus dem ich meine Leute aussuchen und einstellen kann. Talente sind weltweit zu finden und wir haben auch einige von ihnen in unserem Team! Darauf solltet ihr definitiv zurückgreifen!

Aber: es ist eine Unterschied, ob ich eine FreelancenIn in meine bestehendes erfahrenes Team mit reinhole oder sogar fest anstelle oder ob ich einfach versuche den billigsten Anbieter im Ausland zu finden, der mein ersten Softwareprojekt durchführen soll. Kosten zu sparen hört sich zwar gut an, aber wir fragen uns, ob das nicht ganz fertig gedacht ist.

Kommunikationsbarrieren und andere Herausforderungen

Was man auch nicht außer Acht lassen sollte, liegt auf der Hand: Kommunikationsbarrieren und kulturelle Barrieren. Diese können zu Problemen führen. Um die Entwicklungsarbeit, geschwächt durch besagte Barrieren, vorzubereiten, braucht es oftmals mehr Projektmanagment und Designer Kapazitäten. EntwicklerInnen aus dem Ausland mit einem günstigeren Stundensatz können das Budget an anderer Stelle erhöhen. Das muss man mit einplanen!

Bei UX DesignerInnen im Ausland ist die Situation nich schweiriger. Unserer Erfahrung nach müssen diese am Kern des Geschehens und des Produkts sein. Design Teams und Software Teams müssen Hand in Hand gehen und das ist schwierig wenn sie räumlich als auch sprachlich/ kulturell weit auseinander sind und keine enge Zusammenarbeit möglich ist. Am Ende wird alles, was falsch verstanden werden kann auch falsch verstanden. Möchten man es trotzdem mit versetzten Software und Design Team versuchen, müssen Prozesse noch mehr spezifiziert und dokumentiert werden! Das hemmt aber letztendlich der Agilität. Eigentlich will man ja viel itetrieren und nicht alles festsetzen und dokumentieren.

Man sollte langfristig planen und möglichst versuchen, das Team im Ausland in das eigene Team und die Firmenkultur einzubinden. Heißt: eine Auslandsniederlassung planen und eigene Leute hinschicken, die die dortigen Talente trainieren und coachen. Ein paar Talente für einen kurzen Zeitraum über eine Agentur buchen – das kann schnell nach hinten losgehen, wenn der oder diejenige auf einmal was anderes findet.

Zusammengefasst: Hat man schon ein etabliertes Team, ist es absolut in Ordnung Personen aus aller Welt mitzuintegrieren. Diese sollte man auf Augenhöhe und mit langfristigen Zielen ins Team dazuholen. Ein Entwicklungsteam aus dem Boden zu stampfen,mit verschiedenen Personen im Ausland, ist aus unserer Sicht sehr schwiering.

Gerade für unerfahrene Teams gilt: Man braucht einen Dienstleister, der eure komplexen Anwendungsfälle versteht, gut zuhört und weiß was zu tun ist. Wenn ihr die Erfahrung sammelt, könnt ihr im nächsten Sc wie ihr euer Nearshoring Team aufzieht, sodass sich das Investment lohnt und langfristig funktioniert.

Veröffentlicht von Moritz am 22.01.2021

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